Das Podium

Hinterher – Ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe

Samstag, 3. September 2022, 15:00 bis 19:00 Uhr,
Zelt am Hochwasserrückhaltebecken in Erftstadt-Niederberg

Die Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 hat verdeutlicht, vor welchen Herausforderungen wir künftig stehen, sowohl in punkto Vorsorge und Renaturierung als auch hinsichtlich einer wassersensiblen Planung und einer Verbesserung des Hochwasserschutzes. Doch wie konnte das überhaupt passieren? Was hat es mit uns gemacht und warum waren viele Bürgerinnen und Bürger den Naturgewalten oftmals unbegleitet ausgesetzt?

In drei Panels gehen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Umweltverbänden sowie Betroffene, Nothelfer und Journalisten den folgenden Fragen nach:

• Panel 1: 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Wie konnte es zu einem solchen Hochwasserereignis kommen? – Die Ursachen
Von der Geschichte der Landschaftsgestaltung bis zum Klimawandel * Von der Entwicklung landwirtschaftlichen Flächen bis zu Abflussmodellierungen

Dr. Andrea Beste, Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur, Mainz
Dr. Christian Gattke, Abteilungsleiter Flussgebietsbewirtschaftung beim Erftverband
Prof. Dr. Lars Ribbe, Gründungsdekan der Fakultät für Raumentwicklung und Infrastruktursysteme an der Technischen Hochschule Köln (TH Köln)
Guido Halbig, Deutscher Wetterdienst, Leiter der Niederlassung Essen

• Panel 2: 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Welche Auswirkungen hatte das Hochwasser? – Von Heldinnen und Helden
Vom Umgang mit den Ereignissen * Eindrücke von Fluthelferinnen und Fluthelfern * Funktionierten Feuerwehr und Katastrophenschutz?

Dr. Bernd Bucher, Vorstand des Erftverbandes
Hans-Peter Limburg, Leiter Kreisverbindungskommando und Koordinator Bundeswehreinsatz beim Hochwasser in der Region
Ulla Jürgensson, Redakteurin Kölner Stadt-Anzeiger, Rhein-Erft-Rundschau
Saskia Reder, Beraterin Fluthilfeberatung Caritas Euskirchen
Thomas Smarsly, Stellvertretender Leiter der Feuerwehr Euskirchen
Dirk Schulz, Technischer Beigeordneter der Stadt Erftstadt

• Panel 3: 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Wie kann nach dem Juli 2021 ein neues Sicherheitsempfinden entstehen? – Handlungsbedarf und Herausforderungen
Vom Vorbeugenden Hochwasserschutz bis zu geeigneten Warnsystemen * Interkommunale Konzepte und die Rückgewinnung von Retentionsräumen

Dr.-Ing. Dietmar Jansen. Bereichsleiter Gewässer beim Erftverband
Georg Johann, Geschäftsführer des HochwasserKompetenzCentrums (HKC)
Prof. Dr. Ing. Holger Schüttrumpf, Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der RWTH Aachen
Dirk Jansen, Geschäftsleiter Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Moderation: Heike Spitzley (Radio Erft)

Posted by Lena Sester in : Regionale-Wassertage,

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